STUFF: Mai 2004  
















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KOLUMNE: VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET? mohan: 2004-04-30

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Die Menschen verlieben sich wie früher auch. Doch was kommt danach? Da hat sich doch schon einiges geändert. Es gibt keine strengen Regeln mehr wie früher.


"Verliebt, verlobt, verheirat, so ist der Lauf der Zeit.", ist eine Zeile aus einem alten Schlager. Wie ist das so? Gibt es diesen Ablauf noch heute? Spötter haben einst noch ergänzt: "verstorben". Lebenslange Liebe, ist so etwas möglich? Mehr als fünfzig Jahre verheiratet? Heute eher was exotisches. Gut vielleicht muss ich einschränken, dass die Frauen früher eher selten eine Ausbildung hatten und somit auf einen Mann angewiesen waren, der für den Brötchenerwerb sorgte. Da blieb meist nur Heirat oder Kloster. Heute ist das anders. Frauen haben eine Ausbildung und können auch auf eigenen Beinen stehen.

Andererseits warum sollte man überhaupt heiraten? Es geht doch auch ohne Trauschein. Welche Liebe hält schon ewig? Ohne Trauschein ist eine Trennung einfacher. Und wenn halt doch mal Kinder ins Spiel kommen, dann können wir immer noch den Gang zum Standesamt antreten. Doch es wachsen auch Kinder in sogenannten "wilden Ehen" auf, also mit Eltern, die ohne Trauschein zusamenleben. Für manche konservativ eingestellte Menschen ist dies ein Anzeichen vom Verfall von Sitte und Moral. Noch schlimmer ist es für diese Menschen, dass Ehen geschieden werden. So etwas geht doch nicht.

Noch schlimmer muss es für solche Menschen sein, dass sich zwei Menschen des gleichen Geschlechts ineinander verlieben und dies auch noch in aller Öffentlichkeit zeigen (dürfen). Dies ist doch alles ein Frevel, ein Verfall von Anstand und Moral. Jetzt können sie sogar ihre Lebenspartnerschaft eintragen lassen.

Ja heute gibt es eine Vielfalt, wie Menschen, die sich lieben, zusammenleben. Sie ist genauso bunt wie das Leben und die Menschen. Wir leben Gott sei Dank in einer offenen Gesellschaft, wo man seine Liebe (meist) nicht mehr verstecken muss. Seien wir froh, wenn sich Menschen ineinander verlieben. Was sich daraus entwickelt, z.B. ob Kinder oder nicht, ist Privatsache, das geht niemenden etwas an. Es ist doch besser, wenn Kinder geboren werden, weil sie gewollt und geliebt werden, als nur aus Konvention oder weil "man eben Kinder zu haben hat".


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