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REPORTAGE: NEUE WARE AUF DEM MARKT sanjok: 2003-11-04

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Der gläserne Kunde ist längst keine Befürchtung mehr, sondern bereits Realität


"Wer weniger Kosten und mehr Umsatz als Ziele ernst nimmt, wer jeden Kunden entsprechend seinem Wert behandeln will, muss Kampagnen heute zentral organisieren." Der Kunde. Für die Großen Konzerne ist das kein Begriff, mit dem man ein lebendiges Wesen bezeichnet, sondern ein weiteres Glied in der Marketing-Kette, das genauso behandelt wird wie eine Ware. Oder stimmt das doch nicht ganz?

In einer Zeit, in der große Kaufhausketten mit Bonuskarten Kunden an sich binden, jede Transaktion registriert und verarbeitet wird und bei jedem Einkauf das Geschlecht, das Alter und die Adresse gespeichert werden, kann man sich nur eine Frage stellen. Wozu diese Umstände? Warum bieten die Firmen Rabattkarten an?
Wer schon eine solche Karte besitzt und den unterschriebenen Vertrag auch wirklich gründlich durchstudiert hatte, kann diese Frage annähernd beantworten. "Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert und für Marketingzwecke genutzt werden können." So oder änlich lautet der entscheidende Satz. Was das eigentlich heißt, kann man auf der Homepage der Firma SAS lesen (www.sas.de). Die Software dieser Firma ermöglicht es großen Unternehmen die Kundendaten auszuwerten, um die bestmöglichen Resultate zu erzielen. Was so viel heißt, wie anhand der statistischen Daten zu berechnen, was ein Mann im Alter von 32 Jahren, der in München lebt in den nächsten Wochen kaufen wird. So können die Unternehmen gezielt und kostengünstig werben, denn sie wissen mit großer Wahrscheinlichkeit, wer was wann kaufen wird.

"Endlich einer, der alle meine Wünsche kennt!" Vielleicht auch besser als Sie selbst?! Furchterregend oder lebenswichtig? Auf jeden Fall ist das ein Eingrif in die Privatsphäre. Wie man diesen beurteilt, ist persönliche Sache von jedem.

Und zum Schluss kehren wir doch zurück zum Zitat. Kaufen, kaufen, kaufen! Dann wird man in die Liste der allerwertesten Kunden eingeschlossen!


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