STUFF: April 2003  
















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GEDANKEN: WANN KANN MAN EINEN MENSCHEN AUFGEBEN? spilo: 2003-03-29

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Eine komische Frage, nicht war? Dennoch gibt es Situationen, in der diese Frage aufkommt. Sie zu beantworten, kann sehr schwer fallen.


Meine Gedanken schweifen umher, reflektieren die Gedanken, die in dieser Woche hängen geblieben sind. Es ist Wochenende. Ich sitze auf der Couch und höre Liszt; Liebesträume. Neben mir brennt eine Kerze, sonst ist alles dunkel im Raum. Nur das Licht des Notebook-Displays erhellt die Tasten, die ich bediene, während ich diesen Text erstelle.

Meine Gedanken sind bei einem Gespräch hängengeblieben. Irgendwie war ich schon einmal an diesem Punkt angelangt, als ich einst mit einer pädagogischen Fachkraft aus der Jugendarbeit sprach. Nun kam es mal wieder so.

Wann kann man einen Menschen aufgeben, für den man Verantwortung hat?
Darf man das überhaupt?


Ein junger Mensch, der unerfahren ist. Ein junger Mensch, der Fehler macht. Ein junger Mensch, der bockt und Widerstand sucht.
Ein junger Mensch, der auf der anderen Seite Halt und Rat sucht und dies zugibt, wenn man hinterfragt. Ein junger Mensch, der seinen Platz sucht und bereit ist, etwas dafür zu tun, wenn er das Ziel sieht.
Ein junger Mensch, der sich und andere in Frage stellt.

So ein Mensch ist unbequem und kostet viel Kraft. So ein Mensch kann schnell jemanden in die "Verzweiflung" führen.

Doch ist es richtig, dass man einem solchen jungen Menschen derart vor den Kopf stösst, dass er den Mut verliert? Ist es richtig, dass man versucht, einen solchen Menschen zu brechen? Ist es richtig, solch einen Menschen gar aufzugeben?

Oder ist es richtig, auf einen solchen Menschen zuzugehen? Sollte man versuchen, einen solchen Menschen zu verstehen und auf eine ganz eigene Art zu fordern? Sollte man Geduld haben und einen solchen Menschen immer wieder aufrichten und stützen, bis er von alleine laufen kann?







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