STUFF: Januar 2003  
















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OFFENER_BRIEF: ICH - EIN EINZELNER KäMPFER ODER EIN TEIL DER GEMEINSCHAFT? sanjok: 2003-01-09

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Der Versuch eines Laien Darwins Theorie anzuzweifeln.


Was bewegt einen Einzelnen zum Handeln und gar zum Leben? Warum entscheidet sich Einer für andere da zu sein und ein anderer kämpft sich nach oben durch? Und schließlich kann ein Einzelner überleben?

Darwins Evolutionstheorie besagt, dass immer der Anpassungsfähigste siegt und somit das Recht Nachkommenschaft auf der Erde zu hinterlassen erwirbt. Kann denn allein die Stärke und Anpassungsfähigkeit eines Individuums darüber entscheiden, wer überleben darf?

Als Menschen wären wir in der Lage alles zu zerstören, zwar nicht weil wir physisch die Stärksten sind, aber weil wir uns geistig so weiterentwickelt haben, dass unsere Werkzeuge, sprich Waffen, zu gut für diese Aufgaben geschaffen sind. Können wir dann überleben? Und hätte denn das überhaupt noch Sinn auf einem verwüsteten Planeten zu leben? Sollten wir nicht die Frage stellen, wann es sinnvoll ist seine Stärke zu zeigen?

Das Ganze ist auf die Menschen untereinander übertragbar. Können wir uns es auf Dauer leisten sich als Einzelkämpfer auf eigene Faust durchzuschlagen? Sei es im Beruf oder auch im Alltag.

Wir hier bei !MARCS sind genauso eine Gruppe, die nur deshalb besteht, weil wir auf gegenseitige Hilfe und bestimmte Verpflichtungen untereinander angewiesen sind. So klappt es viel besser. Und damit das Magazin überhaupt bestehen kann, brauchen wir euch, unser Publikum.

Genau wie in der Tierwelt: Pilze leben in Symbiose mit Bäumen, bestimmte Fischarten putzen großen Walen die Zähne, ernähren sich und sind dabei gut geschützt.

Ich möchte nicht behaupten, dass ich schlauer als Darwin bin, aber man muss beachten, dass Darwin in einer Zeit gelebt hat, in der eine solche Theorie imperialistische Eroberungen rechtfertigte, und das war für Darwin auch einfinanzieller Gewinn, denn seine Forschungen wurden von Kapitalisten finanziert.

Ist es denn nicht an der Zeit, andere Menschen nicht als Konkurrenten, sondern als MITmenschen anzusehen?


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