STUFF: September 2005  
















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GEDANKEN: FREIHEIT vroni: 2005-09-07

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Zeiten der Erinnerungen überfallen einen an den unmöglichsten Orten und Zeiten...


Freiheit.

Freiheit zu gehen wohin ich wollte. Freiheit zu bleiben wo ich wollte.
Freiheit zu tun wo nach mir der Sinn stand.
Und jetzt !?

Jetzt habe ich eine Familie. Meine Freiheiten beschränken sich auf die kurzen Zeiten die mein Kind schläft oder bei seiner Patentante oder Oma weilt. Mein Kind.....!?
Ist dieses Kind mein Besitz, mein Eigentum ?
Bin ich sein Eigentum, sein Besitz?

Ja und nein so denke ich mir oft. Ja es gehört zu mir, da es mich braucht, auf mich angewiesen ist und meiner Fürsorge bedarf. Nein, denn es ist ein eigener wundervoller Mensch der schon so klein seine Gedanken und Wünsche, sowie seine Bedürfnisse auch ohne Sprache klar und deutlich vermitteln kann.

Bin ich sein Besitz?
In gewisser Hinsicht ja. Klar und deutlich bestimmt dieser kleine Mensch mein Leben. Im Guten wie im Schlechten. Meine Zeit wird unterbrochen für Fläschen geben, Windeln wechseln und auf das berühmte Bäuerchen warten. Wenn sie älter sind durch Gläschen wärmen, Windeln wechseln und dem immerwährenden Hinterherräumen, das einem zu eine Allround- putze deklariert. Das Nachtleben beschränkt sich meist auf Fläschen geben, Wiegenlieder singen und tod ins Bett fallen.

Doch alles hat seine Kehrseite. Da sind die Momente der Ruhe, die man früher nicht kannte weil man mitten im lärmenden Leben stand und jedem neuen Abendteuer hinterherhechtete. Man kann diese Momente mit einer Intensität spüren die man nie für möglich gehalten hätte. Die Wärme eines schlafenden Kindes, im vollsten Vertrauen darauf, das es seine Mutter beschützt. Die Liebe die einem in der intesivsten Form entgegen strahlt.

Neue ungeahnte Blickwinkel und Erfahrungen, über sich, die Welt und andere.

Wie man es dreht und wendet man trifft eine Entscheidung und man lernt erst mit der Zeit, was diese kostet. Ich habe einmal gelesen: "Das Leben ist ein Warenhaus, in dem man einkauften kann, aber erst später den Preis zahlen muss."

Ich denke da ist viel wahres dran. Ich habe mich für diese Lebensform entschieden, mich entschieden Freiheiten aufzugeben um einem Menschen das Leben - sein Leben zu schenken.

Das ist jeden Kummer, jeden Schmerz, jede Angst und jede Freude wert.


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