STUFF: September 2005  
















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GEDANKEN: ERZäHL. ljuba: 2005-08-31

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Ich würde dir so gerne Tausende Fragen stellen. Nicht dich ausfragen, das nicht.


Auch nicht weil ich sonderlich neugierig bin. Doch, vielleicht. Ein kleines bisschen bin ich’s ja schon. Du musst mir nicht einmal in die Augen schauen beim antworten. Und wenn du nicht antworten willst, dann lass es. Dann schweigen wir eben, beide. Schauen uns den blauen Himmel an oder den grauen oder den mit vielen Sternen, mir ganz egal. Such du dir einen aus, ja?

Nein so was.

Lass mich einfach fragen. Danach können wir ja immer noch schweigen. Zusammen oder alleine.
Abwechselnd?
Komm, erzähl. Wie war es damals, wie ist es heute, wie wird es morgen? Ich will dabei sein, will Erlebtes miterleben, verstehen worüber du gerade sprichst oder gesprochen hast. Mach es mir einfacher, anschaulicher, verstehst du? Ach.
Tust du nicht, auch wenn du nickst.
Aber danke.
Gut, ich geb’s zu. Das mit den tausenden Fragen war eine Lüge. Da wären nur ein paar, eine Handvoll vielleicht. Eher weniger, denn ich trau mich nicht sie auszusprechen. Sie zu denken ist eine Sache, aber aussprechen eine andere. Schau nicht so erwartungsvoll, bitte. Auch wenn es nur Fragen sind.
Dreh dich nicht weg.
Unfair.
Hey.
Ich mein'- hör doch zu. Oder-ach. Verstehe, es interessiert dich ja eigentlich gar nicht.
Wahrscheinlich bemühe ich mich zu sehr. Oder es ist noch zu früh. Oder...- ach keine Ahnung. Verschieben wir es lieber
Definitiv.



Es fehlt.



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