JAM: September 2002  
















!MARCS young electronic magazine lebt von eurer Unterstützung! Schreibt uns eure Ideen und Gedanken! Schreibt uns eure Kritik und empfehlt uns weiter!

Eure !MARCS Redaktion
REPORTAGE: REAL MCKENZIES UND EXCESSIVES LIVE IN WEINHEIM mohan: 2002-08-29

Druckversion
XXL-Version

Streetpunk und Folkpunk gab es am 25. August in Weinheim auf die Ohren, die Excessives und die Real McKenzies spielten im Cafe Central auf.


Der Abend bot musikalisch besten Punkrock, zum einen Streetpunk von den Excessives zum anderen Folkpunk von den Real McKenzies, beide aus Vancouver. Das Konzert fing etwas später an, die Wartezeit wurde aber durch gute Mucke vom Band (Punkrock, Folkrock, Oi-Punk) gut überbrückt. Ich nutzte die Zeit, das Publikum, das sich eingefunden hatte genauer zu studieren. Ein buntes Völkchen aus Punks (der größte Teil), Folkfans oder "normale" Besucher war gekommen. Aber irgendwie ist das schon eigenartig mit dem Publikum in Weinheim, es war eher passiv und schaute fast unbeteiligt zur Bühne. Da wurde beste Pogomucke geboten und was passierte, nichts. Bei der Vorgruppe schauten fast alle einfach nur zu, gut bei den Real McKenzies gings dann schon besser ab. Einige bewegten sich dann doch zur Musik und tanzten Pogo.

Jetzt aber zum Konzert, als erstes spielten die Excessives, das "Nebenprojekt" des Bassisten der Real McKenzies. Geboten wurde bester Streetpunk in britischer Tradition. Schnelle, kurze Stücke mit viel Energie. Die Band gab ihr bestes, aber der Funke auf das Publikum wollte einfach nicht so recht überspringen. Schade eigentlich, denn das, was ich zu hören bekam, hat mir sehr gut gefallen. Hat mich auch an frühere Punkonzerte erinnert. Nun denn die Excessives verließen nach etwa 45 Minuten die Bühne.

Nach einer kleine Aufräumpause auf der Bühne kamen dann die Real McKenzies auf die Bühne in traditionellen Kilts. Einer der sechs Musiker kam mit einem Dudelsack auf die Bühne und legte gleich los. Geboten wurde jetzt Folkpunk im wahrsten Sinne des Wortes, Punkrock mit Dudelsack. Teilweise waren auch traditionelle Lieder wie "My bonnie", "Auld layne syne" oder "Amazing grace" dazwischen. Sie wurden allerdings etwas schneller gespielt. Das ganze kam richtig gut rüber und der Dudelsack ging in dem Sound aus elektrischen Gitarren, Bass und Schlagzeug nicht unter. Jetzt sprang auch endlich der Funke auf das Publikum über (zumindest auf einen Teil). Aber eben nur teilweise, denn es gab so gut wie keine Rufe nach einer Zugabe (so was habe ich noch nie erlebt). Naja die Band kam trotzdem nochmal auf die Bühne und spielte noch einige Lieder. Aber dann war Schluss, wieder kaum Rufe nach einer Zugabe. Das wars dann halt, schade ich hätte gerne noch mehr gehört. Eben halt ein anderes Mal.



Weitere Artikel von mohan
Autorenbeschreibung von mohan


JAM | STUFF | NUTS
home | this month | guestbook | forum | archive | search
impressum | links | shop
 
ARCHIVE: ARTIKEL VON MOHAN
REPORTAGE
EINE SäULE, EIN BRUNNEN, VIELE LICHTER, EINE KIRCHE

Wie kaum ein anderer Ort ist dieser Platz mit der jüngeren deutschen Geschichte verbunden. Die Rede ist hier vom Nikolaikirchhof in Leipzig.

ARCHIVE: ARTIKEL VON MOHAN
REPORTAGE
DIE IM DUNKELN SIEHT MAN NICHT

Viele Fußgängerzonen sind aufpolierte Hochglanzpassagen für den modernen Konsumenten von heute. Nichts soll den Einkaufsbummel trüben. Doch manches mag da nicht so recht ins Bild passen.

ARCHIVE: ARTIKEL VON MOHAN
REPORTAGE
DIE GESCHICHTE DER MOORSOLDATEN

"Die Moorsoldaten" ist das wohl bekannteste Widerstandslied aus dem Dritten Reich, das 1933 im Konzentrationslager Bürgermoor enstand. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und ging um die ganze Welt. Das amerikanische Radio Goethe erzählt seine Geschichte.

ARCHIVE: WEITERE ARTIKEL
Alle Artikel von mohan findest du hier.
 

© 1997 - 2020
!MARCS

electronic magazine

driven by
IBM RS/6000
and apache

Mit ICRA
gekenn-
zeichnet