NUTS: Mai 2002  
















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RüCKBLICK: EIN PERSöNLICHER BERICHT volker: 2002-03-15

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Ja, ich war auf der Radio - Regenbogen - Gipfelparty. Kurzes Fazit schon im vorraus: Scheiße war ich blau!


Die ganze Schoße begann schon am Tag davor. Wir sind früh morgens (so um 12 Uhr) einkaufen gegangen. Dann standen wir vor den Spirituosen und hatten die Qual der Wahl. Aber wir haben uns dann doch noch auf eine Flasche Billig - Wodka und Billig - Weinbrandt einigen können. Die Red Bull und die Cola waren auch schon im Korb. Wir watscheln gaaaaaanz genüßlich in Richtung Kasse; auf einmal gibt es schon hier eine Begegnung der Dritten Art. Wir wurden angesprochen ... von Mädchen ... ihhhh. Spaß beiseite; die waren wirklich hässlich. Auf solchen Besen würde noch nicht einmal Harry Potter reiten. Naja. Die Mädels kichern uns an und sagten folgendes: "Hihiiii, ihr habt ja was Größeres vor hihihhiiiiiiii". Christoph und ich haben uns angeschaut und dann haben wir im Duett gesagt: "Hihiiiiiiiiii.....nö!" Dann waren die Zwei eingeschnappt und sind abgezischt. Die Kassiererinn hätte garantiert auch gelacht, aber ich glaube nicht, dass sie die deutsche Sprache versteht. Aber egal! Abends sind wir noch in die Disse gegangen und wollten uns schon einmal auf die Party am Samstag einstimmen. Wir kamen in die Disko 'rein und wer kam uns da entgegen? Außgerechnet die Zwei aus dem Supermarkt. Sahen die aus! Zum Schießen! Hautenge pinke Tops, schwarze Hot-Pants und die blonden Haare so nach hinten gezogen, dass das Gesicht noch bescheuerter aussah. Die Klamotten können ja eigentlich ganz aufreizend sein, wenn die Person dann auch die entsprechende Figur dazu hat. Und schon am Mittag haben wir gesehen, dass die Beiden schon in den Schlabberpullies richtig dick waren. Das war vielleicht ein Anblick. Ungefähr so, wenn du zuviel Hefeteig in eine Backform gibst und der Teig dann im Ofen über der Form herausquirlt. Eckelhaft! Die Mädels haben uns zum Glück wiedererkannt und haben einen gaaanz großen Bogen um uns gemacht (wir auch; ansonsten wären wir nicht an ihnen vorbei gekommen). Wir liefen durch die verschiedenen Floors und hatten das Gefühl schon zu alt für diese ganze Schoße zu sein. Nur Kiddies und so absolute "Gangster - Amies". Ich bin wirklich nicht Ausländerfeindlich, aber mich regt es "nur" auf, dass sich die Amerikaner wie die absoluten Ghetto - Broncks - Gangster verhalten. Ich finde das einfach nur lächerlich, wenn sie da mit ihren engen Badehauben auf dem Kopf, dem weißen Frottehandtuch an der Lende baumelnd, das linke Hosenbein hochgekrempelt und 20 Kilo Katzengoldketten einfach nur doof in der Pampa oder auf der Tanzfläche stehen und nur bescheuert schauen. Aber das Beste ist ja noch, dass es anscheinend einen Schlag Frauen geben soll, der darauf abfährt. Nach so ca. 3 Stunden haben wir es dann nicht mehr ausgehalten und sind gegangen. Am morgen ging es für uns um 8 Uhr los. Wir kamen am Busparkplatz an, sahen die Gesichter, die dort warteten .... ohje .... Christoph und ich sahen uns an; er drehte sich um und ich holte die ersten beiden Flaschen Two Dogs heraus. Glücklicherweise trafen wir auch noch ein paar Kumpels ... dann mussten wir nicht alleine Saufen ... sieht ja bescheuert aus, wenn da 250 Leute in Skiklamotten auf ihre Busse warten und nur Zwei davon stehen in Jeans und Jacke da und saufen. Naja. Letztendlich waren wir zu fünft. Die Buseinteilung ging eigentlich ziemlich glatt über die Bühne. Dann haben wir unseren Wodka und Red Bull ausgepackt und haben weitergebechert. Mit steigendem Promillepegel wurde die sonstiges Reisegesellschaft auch angenehmer. Direkt hinter uns waren zwei Stecher. Die sind garantiert mit Don Juan verwandt. Der Eine war morgens anscheinend in einen Schmalztopf gefallen (das auf seinem Kopf war eher ein Biotop als eine Frisur) und der Andere war der Knüller schlechthin. Hat keinen vernünftigen deutschen Satz zusammen gebracht, hat sein Hemd aufgeknöpft ... ansonsten konnte der Adonis vom harten Training (Kamptrinker) ja nicht bewundert werden. So nach dem Motto: "Baby das ist alles Pressluft für mein Hammer!" hat er jedes Mal seine Wampe präsentiert. Dann hat er noch mit seiner 2 cm - Zahnlück zwischen beiden Scheidezähnen gespuckt und wollte immer bei uns mittrinken. Der Kerl hat nix bekommen. Bähhh! Das schüttelt mich jetzt immernoch wenn ich daran denke. Hinter den beiden Stechern waren zwei überreife Frauen. Die Eine war 34, die Andere 38. Beide hässlich wie die Nacht und haben gemeint, dass sie mit ihrer Lebenserfahrung bei uns Jungspunten punkten konnten. Aber dazu komme ich später noch. Hehe! Die Busfahrt war generell sehr unterhaltsam, besonders nachdem die Flasche Wodka lehr war. :-) Dann kam so eine Laterne (2 Meter Groß und damit ihr ein Licht aufgeht, musst du sie zuerst anmachen) zu uns und wollte auch ein bischen Wodka. Aber natürlich nicht für sie, sondern für ihre Freundinn. Die Zwei waren Dick und Doof. Wir haben gesagt, dass sich die Frau es selbst holen soll. Beide haben dann gekichert und sind aber dann zum Glück doch weggeblieben. Ohh mein Gott! Das war die Busfahrt. Wir kamen am Feldberg an und was erwartete uns? Ein richtig geiler Schneesturm. Die Liftanlagen wurden schon um 12:30 Uhr abgestellt und wir sind um 12:15 dort angekommen. Zum Glück hatte ich mir keinen Skipass geordert. Die Sicherheitskontrollen wurden auch ganz einfach überwunden und dann waren wir da. Das Terrain war so ca. 4 bis 500 qm groß. Es gab zig Imbissbuden mit Döner, Waffeln und was weiß ich noch alles. Außerdem gab es auch noch die Möglichkeit in einen von den drei 36 Grad warmen Wirlpool sich aufzuwärmen. Bungeejumping und eine 50 - Meter - Lange - Eistheke waren auch noch neben den Live - Acts aufgeführt. Jetzt kommt meine Version. Wir kamen 'rein und hatten sofort den Zwiebelgeruch von der Dönerbude in der Nase. Die Wirlpools waren einfach nur 3 Becken, die in den Schnee eingebuddelt worden sind. Das Bungeejumping war auch der Hit. Sage und schreibe 10 Meter freier Fall. Ui! Und dafür 50 Euro? Nein danke. Das komische Reifenrutschen wurde dann auch wie alles Andere wegen dem Schneesturm doch stark in seiner Aktivität beeinflusst. Die "längste Eistheke vom Schwarzwald" war einfach nur ein langgezogener Haufen Schnee. Die Live - Acts waren auch nicht wirklich so das Gelbe vom Ei. Die mit Abstand beste Gruppe waren immernoch die Aufheizer. Wie der Name dieser Band war, weiß ich nicht mehr. Die Leute kamen aus Hamburg. Naja; nordisch by nature sag ich da nur. Die drei Hampels kamen aus dem Hintergrund hr Schneebälle auf ihn zu. Ein paar richtig üble Treffer waren auch dabei. Der Sänger taumelt nach hinten, stolpert über den Mikrofonständer und legt sich voll auf die Nase. Dann kamen die Moderatoren herausgestürmt und haben das Werfen mit Schneebällen verboten. Kaum waren die Beiden weg und der Sänger wieder auf den Beinen flogen Plastikflaschen. Nach dieser Gruppe kamen dann "Sambatänzerinnen". Das war kein Samba sondern Schüttelfrost, den sie da auf der Bühne zelebriert haben. Dann ist die Anlage für die Live - Gigs ausgefallen und die DJ's mussten ihr Können beweisen. Diese tragbaren CD-Wechsler gaben richtig Gas mit Hölle Hölle Hölle ... solange, bis auch sie die ersten Schneebälle abbekamen. Hehe! Zu diesem Zeitpunkt war ich aber eh schon jenseits von Gut und Böse. Und jetzt kommen die alten Weiber vom Bus ins Spiel. Die Eine (die 38jährige) hat sich im Vollsuff an mich rangemacht und wollte mich abschlabbern. Angewiedert habe ich sie dann in den Schnee plumsen lassen, als sie mit geschlossenen Augen auf mich zugetormelt kam. Aber ich habe es trotzdem geschafft, dass sie mir 5 Glühwein ausgegeben hat. Mir ging's gut! Ihr war dann so kotzübel, dass sie den Rest des Abends auf dem Dixiklo verbrachte. Mir hat es gestunken. Jetzt musste ich meine Glühweine selbst bezahlen. Aber ich hatte lieber meinen nach 5 Sekunden erkalteten Glühwein in meinem Mund als die Zunge dieser läufigen Hündin. Und so ging die Zeit auch 'rum. Und dann kam der Showdown. Micke Krause hatte seinen Auftritt. Voll bis obenhin gröhlten wir jedes seiner Lieder mit und sind auch gar nicht aufgefallen. Jeder war rotzedicht und lallte den Text. Nur wir nicht. Wir gröhlten mit. Hehe! Ich habe keine Ahnung mehr, wen wir alles kennengelernt hatten. Ich weiß nur, dass ich alleine zum Bus geschlappt bin. Mein Kumpel steckte irgendwo anders. In wem weiß er selbst nicht mehr. Auf der Busrückfahrt gab es eine kleine Schlägerei und ansonsten war alles gaaaaaaanz easy. :-) OK, die Schlägerei und die kaifende 38jährige haben genervt. Die hat mir die Ohren vollgepienzt. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich hab mich wo anders hingesetzt. Dann haben wir noch ein paar Magenschließer vernichtet und schon waren wir zu Hause angelangt. Besoffen wie wir waren sind wir dann noch in ein Tanzkaffee eingefallen und haben dort die restliche Nacht verbracht. Ich weiß nichts mehr von diesem Abend. Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und ich war richtig stolz auf mich: ich hatte keinen Kater; ich war in meinem Bett; ich hatte noch meine Klamotten an, aber meine Schuhe aus und ich musste mich anscheinend nicht übergeben. Hihi! Am Sonntag war ich klinisch tot; bin aber trotzdem noch abends Billardspielen gegangen und waren noch so ein bischen auf der Piste. Montags die Arbeit war richtig schön. Oh mein Gott! Die haben mich alle geärgert die Schweine. Da kamen dann so aufbauende Sprüche wie: "Meine Fresse, siehst du Scheiße aus! Wo warst du denn? Hast du dich mit der Mafia angelegt? Das verstößt ja schon gegen die Genver Konvention!" Jede Menge Sprüche, die mich bewegt haben, dann doch früher Feierabend zu machen. Und ich wurde sogar mit einem Ständchen verabschiedet. Wie es das Schicksal so will kam ein Kammeramann von uns auf mich zu und hat mir ein Band gezeigt. Er war als Kammeramann am Samstag gebucht worden und hat meinen Kumpel und mich während unserer Mickie - Krause - Extase gefilmt. Die Kollegen hatten das alles natürlich schon gesehen und bei meiner Verabschiedung kam dann der Refrain: "Geh doch zu Hause ... du alte Scheiße ... geh doch zu Hause, bleib nicht hier ... Geh doch zu Hause ... du alte Scheiße ... denn wenn du weg bist, dann feiern wir!" Das war sooooooooooooo schön. Aber egal! Ich habe es ihnen nicht übel genommen und ich bin jetzt auch nicht mehr die Witzfigur des Senders. Ein Glück, dass die nicht Nachtragend sind. In diesem Sinne: Bye Bye Euer Volker


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