STUFF: Februar 2002  
















!MARCS young electronic magazine lebt von eurer Unterstützung! Schreibt uns eure Ideen und Gedanken! Schreibt uns eure Kritik und empfehlt uns weiter!

Eure !MARCS Redaktion
GEDICHT: DER GLAUBE kevin: 2002-01-04

Druckversion
XXL-Version

Der Glaube kann Berge versetzen, doch es ist schwer an etwas zu glauben, wenn es mehr Entäuschungen gibt als gute Dinge...


ich glaub nicht an wahrheit und nicht an das leben,
ich glaub nicht an die menschen und nicht an gottes segen,
ich glaub nicht an die wissenschaft und auch nicht an die freiheit,
ich glaub nicht an gerechtigkeit und auch nicht an die gleichheit,
ich glaub nicht an den reichtum und an das viele geld,
ich glaub nicht an den frieden und an eine bessere welt,
ich glaub nicht an trübsal und auch nicht an den kampf,
ich glaub nicht an die zukunft und nicht an dieses land.

ich glaube an ewigen wahnsinn, des mondes magischer geselle,
und wenn aus angst und entsetzen bald brennend unsere mystischen zelle,
wird schönheit das auge benetzen.
ich glaube an die seelige ruhe, in die wir fallen nach dem tode,
die nach einem leben, voll sturm und drang, ist die verdiente antipode,
nach der es uns seit der geburt verlangt.

ich glaub nicht an die politik und auch nicht an die logik,
ich glaub nicht an den fortschritt und technogratische symbolik,
ich glaub nicht an freundschaft und auch nicht an die sünde,
ich glaub nicht an die ordnung, an frohsinn, glück und gründe,
ich glaub nicht an unendlichkeit, an moral und zivilisation,
ich glaub nicht an familie, an gesellschaft und religion,

ich glaube an eine wahrheit, die da liegt im sterben,
ich glaube an die schöpferkraft, deren verlassene erben,
einzig allein die menschen sind.


Weitere Artikel von kevin
Autorenbeschreibung von kevin


JAM | STUFF | NUTS
home | this month | guestbook | forum | archive | search
impressum | links | shop
 
ARCHIVE: ARTIKEL VON KEVIN
GEDICHT
DIE REDE

Ich habe es für einen Freund geschrieben, der mich doch etwas verändern wollte, und der es beinahe geschafft hätte. Doch ich wachte auf.

ARCHIVE: ARTIKEL VON KEVIN
GEDICHT
MEIN LIEBSTER

Ein Gedicht zu einem Menschen, der die Gegenwart zu einem Vampir schätzte...und er bekam was er wollte...

ARCHIVE: ARTIKEL VON KEVIN
GEDICHT
VERZWEIFLUNG AUS LIEBE

Der Liebe verfallen!

ARCHIVE: WEITERE ARTIKEL
Alle Artikel von Kevin findest du hier.
 

© 1997 - 2020
!MARCS

electronic magazine

driven by
IBM RS/6000
and apache

Mit ICRA
gekenn-
zeichnet