JAM: November 2001  
















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REPORTAGE: ENIGMA - ALBUMSPRäSENTATION IM HAMBURGER PLANETARIUM volker: 2001-10-28

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Das World-Wide-Web kennt ja keine Grenzen. Desshalb gibt es von mir jetzt "einfach" mal einen kleinen Bericht von der Enigma- Albumpräsentation. Enigma ist ja für seine ruhige und schon "Chill-Out" oder "Relax" - Musik bekannt und hat sich auch desshalb die heiligen Hallen des hamburger Planetariums für seine Show ausgesucht. Taucht ein in die fantastische Welt von Enigma ...


Die Expedition startete am Freitag, den 26. November um 8 Uhr in Speyer und mein Assi und ich machten uns auf den Weg.
Die Hinfahrt war schon einzigartig. Wir hatten eigentlich mit mehr Verkehr gerechtnet, aber bis auf die Wartezeit bei McDonald's und auf dem Klo lief sonst alles wie am Schnürchen. Nach ca. 6 Stunden Autofahrt waren wir dann in unserem Hotel; Hotel Oase. Bei der Parkplatzsuche dachten wir zuerst: "Oh mein Gott; kaum sind wir 5 Minuten in Hamburg und schon stehen die ersten Prostituierten an der Ecke; und ich hab nicht genügend Geld dabei. Verdammt!" Bei dem Hotel war der erste Eindruck erschlagend.
Wir traten durch einen verlodderten Gang zu der Hoteltür und das Erste, was mir aufgefallen ist, war der penetrante Geruch nach Indischen Gewürzen. Aber das war ja nur der erste Eindruck; dann wurden wir freundlich empfangen und bekamen unser Zimmer zugewiesen. "Außen pfui, Innen hui"; das trifft's wohl am Besten. Die Zimmer waren erstaunlich gut gepflegt (was ich in diesem Stadtteil nicht gedacht hätte) und das Personal war außergewöhnlich freundlich und um das Wohlergehen der Gäste bemüht. Nach einer kleinen Verschnaufpause gingen wir dann ins Zentrum um ein bischen die Hamburger Luft und Mentalität zu schnuppern. Wie die Stadt Hamburg auf uns gewirkt hat; erfahrt ihr nicht hier, sondern in dem anderen Artikel mit dem Titel "Hamburg - Tag- und Nachtleben" in der Rubrik "Jam".


Der ursprüngliche Sinn der Reise bestand ja darin, dass wir auf die Albumpräsentation des Künstlers Enigma gingen. Gesagt getan. Am Freitag um 19 Uhr war der erste Einlass für alle "Normal-Sterblichen". Die Vorstellung war sogar ohne großartige Werbung im Umfeld völlig ausverkauft. Als sich die Pforten öffneten drängten sich die Besuchermengen in den Vorraum. Sie waren so auf diese Präsentation gespannt, dass sie die anderen Sehenswürdigkeiten wie z.B. ein Projektor oder die faszinierende Ausstellung über Planeten und alles was mit Astro-Physik zu tun hat einfach ignorierten und auf die Türen zum Hauptraum starrten. Bei jeder kleinen Erhellung hinter den Glastüren ist die Masse einen Schritt näher getreten. Und dann war es endlich soweit. Die Pforten öffneten sich und die Fans stürmten den großen Raum.

Als dann jeder endlich einen Sitzplatz hatte, wurde das Licht gedimmt und die Show begann. Die Vorstellung startete mit einem Vogelzwitschern, bis es dann von "Enigma's Voice" abgelöst wurde. Es wurden über Beamer die Videos zu den einzelnen Liedern an die im Durchschnitt 21 Meter große Kuppel geworfen. Das Programm beschäftigte die Augen mit variabler Plazierung der Videofenster und die Ohren wurden von der ruhigen Musik von "Enigma" verwöhnt. Außerdem wurde die Atmosphäre von dem Projektor des Planetariums mit einem Sternenhimmel als Hintergrund entspannt. Zusätzlich wurden solche Effekte wie z.B. eine Laser-Show als Augenschmauß verwendet. Doch dann setzte der Albtraum eines jedes Veranstalters ein. Die Musik war auf einmal weg. Grund dafür war die Nebelanlage, die an den gleichen Stromkreis wie die Tonanlage gestöpselt war und dann gab's eine Überlastung und die Sicherung flog 'raus. Nach ein paar Minuten war dann auch dieses Problem bewältigt. Und dann ging es wieder ganz gewohnt in dem Programm weiter. Ohne weitere Zwischenfälle wurden die einzelnen Lieder visuell und in audio präsentiert. Die Eindrücke entführten die Zuschauer auf eine Reise in die Welt ihrer Phantasie.
Generell muss man darüber sagen, dass die Vorstellung im Großen und Ganzen doch sehr gut gelungen ist. Die Bilder und deren Qualität war genauso gut wie die Klangqualität. Diese Präsentation in Verbindung mit der Örtlichkeit "Planetarium" gab dem Ganzen schon von vornherein eine einzigartige Atmosphäre. Schade war nur, dass immer nur einzelne Lieder zu hören und sehen waren. Der deutliche Schnitt durch eine ca. 10 Sekunden Pause hat jedesmal die Stimmung wieder ein bischen verfliegen lassen. Leider war es außerdem auch nicht das ganze Album, das vorgestellt wurde, sondern nur die Lieder, zu denen bereits schon ein Video-Clip existierte. Auf verwöhnte Kinogänger wirkt die Vorstellung Einfach und Banal. Es werden keinerlei Dolby-Surround oder 3D-Effekte geboten. Die einzigen Specials, die geboten werden ist die einzigartige Atmosphäre. Wem das nicht reicht, der ist dann selbst schuld; für alle Anderen sage ich nur: es lohnt sich auf jeden Fall diese Vorstellung zu besuchen und mit 12,- DM Eintritt strapaziert den Geldbeutel auch nicht so sehr. Großartige Vorkenntnisse über den Künstler "Enigma" braucht niemand mitzubringen. Die Show ist neutral gehalten und auch für jede Altersklasse geeignet. Auf die Gefahr hin, dass ich mich nocheinmal wiederhole; es lohnt sich (wenn man nicht übertriebene Maßstäbe hat).


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