NUTS: November 2001  
















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SERIE: C WIE CHEMIELABORANT markus&volker: 2001-10-15

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Im Rahmen unserer kleinen Serie sind wir wieder auf die Suche nach interessanten Berufen gegangen und haben an die Tür von dem Chemie-Riesen BASF in Ludwigshafen geklopft, wo uns Hr.Kohl Rede und Antwort gestanden hat. Und hier ist wie versprochen der Buchstabe C ...


wie Chemielaborant
Wir waren zu Gast bei der BASF in Ludwigshafen. Gesprächspartner war hier Hr. Kohl; der die Position als Chemielaborant im Betriebslabor "Thamol-Fabrik" vertritt.

!MARCS:
Was ist die politisch korrekte Bezeichnung für ihren Beruf?
Herr Kohl:
Chemielaborant
!MARCS:

Was sind ihre Aufgaben?
Herr Kohl:
Ich analysiere die zugelieferten Zwischenprodukte und unsere Endprodukte und prüfe sie auf die Einhaltung der vereinbarten Richtlinien. Nebenbei achte ich auch auf das Inventar des Labors und sorge dafür dass es uns an nichts fehlt.
!MARCS:
Was gefällt ihnen an ihrem Beruf?
Herr Kohl:
Die Abwechslung. Ich weis nie, was micht erwartet wenn ich wieder meine Arbeit beginne. Jeder Auftrag bringt gewisse Schwierigkeiten mit sich und manchmal müssen wir sogar ein bischen improvisieren; aber in der Regel bekommen wir imemr korrekte und zufriedenstellende Ergebnisse heraus.
!MARCS:
Wie sind sie zu diesem Beruf gekommen?
Herr Kohl:
Meine Leidenschaft wurde in der Schule mit dem Fach Chemie geweckt. Später legte ich mir dann einen kleinen Chemiebaukasten zu und dann war es ganz um mich geschehen. Ich habe diesen Weg dann weiter verfolgt und bin nun in der Position, die mir persönlich sehr viel Spaß macht.
!MARCS:
Wie lange üben sie schon ihren Beruf aus?
Herr Kohl:
Ich hatte eine 3-jährige Ausbildung in Darmstadt und bin hier bei der BASF seit 1986
!MARCS:
Wie würden sie kurz und prägnant ihren Berfusalltag beschreiben?
Herr Kohl:
Ja ... Alltag in diesem Sinne gibt es nicht. Das Grundgerüst ist zwar immer das Gleiche; aber das war's dann auch schon. D.h. ich stehe jeden morgen auf; fahre in die Arbeit und versuche meine Aufgaben und Pflichten so gut wie möglich nachzukommen.
!MARCS:
Wie sind ihre Arbeitszeiten?
Herr Kohl:
Wir haben hier im Betrieb sogenannte Gleitzeiten; Dienstbeginn ist von 7 bis 8.30 Uhr und Feierabend ist von 16 bis 17.30 Uhr. Im Klartext heißt das, dass ich eine Toleranz von 90 Minuten habe meine Arbeit zu beginnen; allerdings muss ich dann auch dementsprechend länger im Geschäft bleiben. Außerdem hängt das Ganze noch von der Auftragslage ab. Es kann z.B. passieren, dass kurz vor 16 Uhr eine Probe ins Labor kommt, die man auch noch an dem gleichen Tag analysieren muss; aber das ist nicht gerade alltäglich.
!MARCS:
Was sind ihre Aufstiegschancen?
Herr Kohl:
Aufstiegschancen gibt es in dem Sinne nicht. Man kann sich selbst weiter- bzw. fortbilden und sich dann auch dementsprechend innerbetrieblich versetzen lassen; aber im traitionellen Sinne gibt es sonst nichts mehr.
!MARCS:
Ist das ihr Traumberuf gewesen und ist er das immernoch?
Herr Kohl:
JA!
!MARCS:
Was würden sie an ihrem Beruf ändern, wenn sie dazu in der Lage wären?
Herr Kohl:
Ich würde bei der Ausbildung die EDV mehr berücksichtigen. Allerdings muss man dazu sagen, dass meine Ausbildung schon länger zurückliegt und ich habe auch schon gehört, dass es sich diesbezüglich positiv geändert hat. Aber an unserem innerbetrieblichen Ablauf habe ich nichts auszusetzen.

Infos über die Ausbildung und die Vorraussetzungen erfahrt ihr hier .
Und hier sind noch ein paar Bilderchen von dem Unternehmen BASF:

Die Hauptarbeit der Qualitätsprüfung findet hier in solchen Labors statt.
Strenge Sicherheitskontrollen gewährleisten den hohen Qualitätsstandart dieser Produkte
Hier werden ein paar Verfahrenstechniken gezeigt ( Computeranalyse, etc.)
Kurz vor der letzendlichen Lagerung wird das Produkt nochmals auf Herz und Nieren geprüft


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